Bonjour!
Fortsetzung unseres Artikels.
Stehen geblieben waren wir bei Beate Heilmann, der geplanten Intrige, sowie zeitlichen Unstimmigkeiten bei der Erfindung eines Zustellungsprotokolls, das Reinhard Fischer vom Vorwurf des Eindringens in fremde Gebäude zu Schikanezwecken endgültig reinwaschen soll. Übertrag des letzten Abschnitts aus Teil 1 unseres Artikels "The Liars Exhibition": 
Über den zeitlichen Ablauf, den wir sehr interessant finden:
Alle unsere Angaben lassen sich mittels uns vorliegender Dokumente, Abfotografien oder Vervielfältigungen sicher nachweisen.
1.)
Im Dezember 2020, wie Reinhard Fischer schriftlich an Eides Statt versichert, will er über den 14. Juni 2019 als Zustelltag informiert gewesen sein: 
[...] Das Schreiben der Rechtsanwältin Beate Heilmann an Frau Nixdorf ist nach meiner Kenntnis am 14.06.2019 durch einen Boten zugestellt worden. [...]
Beate Heilmann, die auf Anfrage Fischers in ihre verwilderten, lückenhaften Akten geblickt und nicht viel mehr als nichts gefunden hat, konnte weder ein konkretes Datum noch den Namen des Kurierfahrers nennen. Mit der im Verfügungsantrag hingebogenen Version sollte dem Gericht glaubhaft gemacht werden, dass Reinhard Fischer als Täter nicht infrage kommt. Es ist schließlich ein Eilverfahren, da guckt kein Gericht so genau hin. Wenn die Verfügungsbeklagte Einwände hat, kann sie Widerspruch erheben und das Verfahren weiterführen. Möglichweise dachte Reinhard Fischer, dass die Verfügungsbeklagte mit einer Einstweiligen Verfügung zu beeindrucken wäre. "Reicht nicht 1 Prozess? Wie 1 Prozess? Da schläft man ja im Stehen ein!"
2.)
Die Einstweilige Verfügung wurde am 22. Dezember 2020 am LG Tegeler Weg beantragt, darin heißt es wie durch Michael Epping ausgeführt: 
[...] Eine Kopie dieser Vollmacht lag dem Schreiben bei, welches die Rechtsanwältin Frau Heilmann am 14.06.2019 an Frau Nixdorf schickte. [...]
Bitte merken Sie sich diese Information hier: "Eine Kopie dieser Vollmacht lag dem Schreiben bei"
Reinhard Fischer konnte somit auch lange nach der damaligen Zustellung eidesstattlich versichern, dass das streitgegenständliche Schreiben seiner Kenntnis nach am 14.06.2019 zugestellt wurde.
Nach der Vorstellungskraft von Fischer/Epping/Heilmann reicht dieses Wissen aus, um die Verfügung vom Gericht schnell zu erschleichen. Das Gericht prüft, wie gesagt, im Eilverfahren lediglich oberflächlich, nicht aber tiefgründig. Für etwas mehr Prüfintensität ist dann das Widerspruchsverfahren vorgesehen, im Zuge dessen auch die Verfügungsbeklagte vortragen durfte. Nochmal kurz zum Zeitlichen: Die erlassene Verfügung wurde am 14.01.2021 durch den Gerichtsvollzieher am Friedhofstor zugestellt und übergeben, dagegen richtete sich unser Widerspruch, über den am 25. März 2021 vor der Pressekammer verhandelt wurde. Auch da waren Fischer/Epping noch der Überzeugung, dass das Schreiben taggenau am 14.06.2019 überbracht wurde, dies durch einen unbekannten Boten, dessen Name aus keiner einzigen Akte hervorging. Auch dann nicht, als Beate Heilmann, nachdem sie tonnenweise eigene Originalunterlagen bei einem neuen aber unbekannten Rechtsanwalt der Kirchengemeinde abgeladen hatte, für sich selbst eine Handvoll Blätter übrig ließ. Etwas später raffte sich diese verdorrte Dokumentwüste aber zu einer wahren Oase auf, aus der Namen und Zustelldaten des streitgegenständlichen Schreibens nur so sprudelten. Reinhard Fischer wurde nämlich, trotzdem er vor Gericht einen Teilerfolg errungen hatte, nervös und unruhig, denn durch die ausführliche Urteilsbegründung vom Gericht, das die Täterschaft überraschend offen ließ, nahm der Fall eine für ihn unbequeme Wendung. Über die Täterschaft ist nach Ansicht des Gerichts nichts richtig klar. Und was nicht klar ist, kann von Grund auf neu geklärt werden. 
Die Urteilsbegründung ging den Parteien am 10. Mai 2021 zu. 
Michael Epping, der im Widerspruchsverfahren einen Ordnungsgeldantrag für seinen Mandanten einreichte, meldete sich eine Woche vor Zustellung der Urteilsbegründung, also am 03. Mai 2021, telefonisch bei der Kammer und teilte mit, dass über den Ordnungsgeldantrag noch nicht entschieden werden soll. Stattdessen sollte die Akte zunächst an die Amtsanwaltschaft geschickt werden, da dort die von Reinhard Fischer erstattete Strafanzeige wegen Übler Nachrede und Verleumdung bearbeitet wird. Fischer/Epping waren sicherlich der Meinung, das mit der Strafverfolgung sei eine klare Sache, außerdem hatten sie ja gemeinsam diese gerichtliche Verfügung erwirkt, die mit Urteil vom 25. März 2021 bestätigt wurde. Mitsamt der Urteilsbegründung geriet diese Sicherheit aber ins Wanken, denn die Strafverfolgungsbehörde las die Einschätzung des Gerichts zu der Täterschaft, mit der Folge, dass die Amtsanwaltschaft das Ermittlungsverfahren einstellte.
Anders als von Reinhard Fischer ersehnt, sollte zur damaligen Zeit also keine Strafverfolgung mehr stattfinden. Gegen das Urteil vom Landgericht konnte unsererseits innerhalb von 4 Wochen das Rechtsmittel der Berufung eingelegt werden, Fristablauf war der 10. Juni 2021. Da bei uns ein Anwaltswechsel vollzogen wurde, war es hinter unseren Kulissen zeitweise turbulent. Mit dem Ergebnis, dass wirklich erst am letzten Tag die Berufung eingelegt wurde.
Der 10. Zivilsenat, der sich zuständig erklärte, teilte den Parteien mit Schriftsatz vom 14. Juni 2021 das Aktenzeichen mit. Von dort an wussten auch Fischer/Epping, dass die Reise vor Gericht weitergeht.
In den 4 Wochen davor nutzte Reinhard Fischer, der wohl selbst nicht mehr davon ausging, dass auf den letzten Metern noch Berufung eingelegt wird, seine kostbare Zeit und begab sich, nachdem die Urteilsbegründung und die Strafverfolgungsabsichten sichtbar nicht zu seinen Gunsten verlaufen waren, mit Datum vom 07. Juni 2021 zu seiner Polizeistation und tätigte mit vollkommener Sicherheit und Selbstverständlichkeit die folgende Aussage:
[...] "erhielt sie am 17.06.2019, um 11.35 eine Abmahnung durch einen Boten. Darüber gibt es auch Belege." [...]
Sehr geehrter Herr Fischer, wir sind beeindruckt von Ihrem plötzlich wechselnden Erinnerungsvermögen und der nunmehr doch prall gefüllten Heilmannschen Akte, aus der nicht nur ein völlig neues aber sehr konkretes Datum für die persönliche Zustellung des Briefes hervorgeht. Auch sind kometenhaft Belege aufgetaucht, die Ihre These und Ihre Unschuld beweisen können sollen.
Dass Reinhard Fischer hinter unserem Rücken und hinter dem Rücken der Gerichte Belege einreicht, war uns nicht bewusst. Diese Information arbeiten wir, nachdem uns für den 27.10.2021 auf dringende Bitte hin Akteneinsicht bei der Amtsanwaltschaft gewährt wurde, gerade erst auf. Wir hatten da so ein Gefühl, das sich möglicherweise Instinkt nennt :-)
Reinhard Fischer beschwerte sich, nachdem das Ermittlungsverfahren im Juni eingestellt wurde, persönlich per Brief bei der Generalstaatsanwaltschaft und bat um Wiederaufnahme der Ermittlungen. Sein Sinnes- und Erinnerungswandel kam darin nicht zu kurz, er schreibt mit Datum vom 02. August 2021:
[...] "Amtsanwalt Krannich stellt fest, dass es zwischen Frau Nixdorf und mir strittig sei, ob ich am 14.06.2019 Hausfriedensbruch bei Frau Nixdorf begangen hätte, um ihr ein Schreiben der Rechtsanwältin Heilmann vom 14.06.2019 zuzustellen. Dazu möchte ich ausführen, dass das Schreiben am 17.06.2019 durch einen Boten zugestellt wurde. Das Botenprotokoll liegt vor." [...]
Allen anderen Menschen lag das Botenprotokoll bisher aber nicht vor, keinem Gericht, keinen gegnerischen Rechtsanwälten und auch keiner Angezeigten, die sich durch die Wiederaufnahme der Ermittlungen einer Strafverfolgung ausgesetzt sieht.
3.)
Reisen wir kurz gedanklich zurück in den Monat Juni, dem Monat, in dem nicht nur die Berufung eingelegt sondern auch zur Erhebung der Hauptklage aufgefordert wurde. Dafür bekamen Fischer/Epping vom Gericht drei Wochen Zeit zugesprochen. 
Am 01. Juli 2021 reichten Fischer/Epping ca. 150 Seiten Klage inkl. der Anlagen bei der 27. Kammer LG Tegeler Weg ein. Anders als im Verfügungs- und Widerspruchsverfahren ist in der Klageschrift aber nicht mehr vom 14. Juni 2019 als Zustelltag die Rede, sondern vom Sinneswandeldatum 17. Juni 2019. In dem Schriftsatz heißt es:
[...] "Eine Kopie dieser Vollmacht lag dem Schreiben bei, welches die Rechtsanwältin Frau Heilmann an Frau Nixdorf schickte. Das Schreiben wurde per Boten am 17.06.2019 eigenhändig an die Beklagte übergeben." [...]
Ein Zustellungsprotokoll als Nachweis wurde am 01. Juli 2021 jedoch nicht eingereicht, obwohl Reinhard Fischer bei seinem Polizeibesuch am 07.06.2021 bereits genau gewusst haben will, dass es "Belege darüber gibt", wie er ja selbst zu Protokoll gab.
Bitte merken Sie sich diese Information hier: "Eine Kopie dieser Vollmacht lag dem Schreiben bei"
Der Kurierfahrer, der am 17. Juni 2019 laut der richtigen, uns vorliegenden, messenger Protokolle lediglich einen stillen Briefkasteneinwurf vornahm, ist derjenige, der seinen Namen nunmehr für das plötzlich aufgetauchte Zustellungsprotokoll aus dem Hause Heilmann hergegeben hat. Klar ist: Der Fahrer heißt Klaus Kittelmann. Reinhard Fischer wollte, was wir anhand der Aktenlage bei der Amtsanwaltschaft ablesen konnten, aktiv verhindern, dass wir den Klarnamen des Fahrers in Erfahrung bringen können. 
Dass uns Akteneinsicht vor Abschluss des neu aufgenommenen Ermittlungsverfahren gewährt wird, damit konnten Fischer/Epping ebenfalls nicht rechnen. Umso dankbarer waren wir, als uns die frühe Sicht in die Akten gewährt wurde. Das sind parallele Prozesse, die da stattgefunden haben. 
Mitte August begründeten wir zunächst die Berufung beim Kammergericht. Mit der Fristverlängerung um einen Monat, die den Prozessparteien bei der jeweils ersten Erklärung auf Antrag fast immer gewährt wird, mussten Fischer/Epping um den 25. Oktober 2021 herum beim Kammergericht ihrerseits Berufungserwiderung einreichen. Das Einbringen neuer Verteidigungsmittel sieht die Berufungsinstanz nicht vor, außerdem beruft sich das Verfahren am Kammergericht auf eine Informationslage, die den 14. Juni 2019 als Zustelltag benennt. Plötzlich taucht aber im Schriftsatz von Fischer/Epping vom 25. Oktober 2021 an das Kammergericht (der uns durch das Gericht als Mittler einige Tage versetzt zuging) das Zustellungsprotokoll auf, das wir parallel im Zuge der Aktensicht bei der Amtsanwaltschaft zu unserem Entsetzen bereits gesichtet und abfotografiert haben. 
Reinhard Fischer hatte nämlich, nachdem seine Beschwerde über das eingestellte Ermittlungsverfahren von der Generalstaatsanwaltschaft angenommen wurde (diese verfügte an die Amtsanwaltschaft, dass die Ermittlungen wieder aufgenommen werden sollen), am 14. Oktober 2021 das Protokoll bei der Amtsanwaltschaft Berlin eingereicht. Durch diesen Umstand konnten wir es überhaupt erst sichten. Entgegen aller früheren Informationen, greift dieses Protokoll den zwischen Fischer/Epping/Heilmann abgesprochenen 17. Juni 2019 als Zustelltag auf. Das Protokoll liegt aktuell an drei Stellen und in mindestens drei unterschiedlichen Varianten vor, auf die wir noch eingehen werden. 
Zunächst nimmt unsere Ausstellung "The Liars Exhibition" Bezug auf den Brief Fischers vom 14. Oktober 2021, mit dem er das besagte Protokoll zunächst bei der Amtsanwaltschaft aktenkundig werden ließ. Dass wir, die ja im Internet schwere Datenhehlerei mit privaten Adressen betreiben, den Namen des Kurierfahrers ablesen können, das passte Reinhard Fischer nicht ins Konzept. Wir zeigen das zugehörige Exponat:
Kammergericht
Der erste gerichtliche Ort, an dem Fischer/Epping (im Hintergrund auch Heilmann) das Zustellungsprotokoll einreichten, ist das Kammergericht Berlin. Der dortige 10. Zivilsenat, vertreten durch die Vorsitzende Richterin Susanne Tucholski, empfing die Berufungserwiderung mit Datum vom 25. Oktober 2021. Noch einmal soll betont werden, dass wir ein Eilverfahren behandeln, in dem stets durchgehend vom 14. Juni 2019 die Rede war. Dieses Datum wurde eidesstattlich versichert. Den Namen und Nachweise vom Kurier gab es aber nicht. In ihrem Schriftsatz vom 25.10.2021 berufen sich Fischer/Epping plötzlich und mit völliger Sicherheit auf den 17. Juni 2019 als Zustelltag. Unser nächstes Exponat nimmt insofern Bezug auf die beim Senat präsentierte Lüge:
[...] Die Antragsgegnerin hatte eine Untervermietungsgenehmigung begehrt. Mit anwaltlichen Schreiben vom 14.06.2021 (sic!), zugestellt durch einen Boten am 17.06.2021 (sic!), wurde der Antragsgegnerin diese Genehmigung nicht erteilt. [...]
Da Reinhard Fischer, der sich der Amtsanwaltschaft fast schon kumpelhaft verbunden gefühlt haben muss, nicht davon ausging, dass die Amtsanwaltschaft seiner zuvor ausgesprochenen Empfehlung, uns nur die geschwärzte Version des Zustellungsprotokolls zugänglich zu machen, nicht folgen wird, ließ über seinen Rechtsanwalt Michael Epping das Zauberprotokoll beim Kammergericht einreichen. Das eingereichte Dokument sieht so aus, wie unser nächstes Exponat schön zeigt:
Das Trägermaterial (Papier) bzw. der Hintergrund dieses Dokuments, das ausschließlich per beA (besonderes elektronisches Anwaltspostfach) eingereicht wurde, ist so hell und ohne jegliche Struktur, dass keine natürlichen Spuren zu sehen sind. Diese würde es aber geben, wenn der Kurierfahrer Kittelmann am 17.06.2019 vor Ort gewesen sein möchte, die Druckvorlage von Beate Heilmann in seinen Händen hielt, diese vor Ort ausfüllte, logischerweise knickte oder faltete, sie in einen Umschlag packte und, wie gewünscht, an Beate Heilmann zurückadressierte. Das ist ein derart simpler und logischer Vorgang, dass man unweigerlich auf die Frage stößt, warum es von diesem zurückgeschickten Dokument keine gescannte Version gibt. Dort würde man ja sofort die Falz- bzw. Knickkanten oder andere Spuren durch Menschenhand entdecken.
Bitte merken Sie sich die folgenden Stellen aus dem Dokument: Rechtsanwälte Heilmann Kühnlein im Adressfeld, Rechtsanwälte Heilmann Kühnlein im Fließtext, "übermittelten Schreibens nebst Originalvollmacht"
Landgericht, ZK27
Der 27. Kammer des Landgerichts Tegeler Weg, vertreten durch den Vorsitzenden Richter Holger Thiel, wurde mit Schriftsatz vom 27. Dezember 2021 eine etwas andere, farbenfrohere und ungeschwärzte Variante des Zauberprotokolls eingereicht. Als Fischer/Epping am 01. Juli 2021 die 150 Seiten starke Hauptklage abgaben, fehlte von dem Protokoll noch jede Spur. Es darf darauf hingewiesen werden, dass eine Klage in der Hauptsache stets auf das vorangegangene Eilverfahren aufbaut. Im Eilverfahren war der 14. Juni 2019 als Zustelldatum benannt. In der am 01. Juli 2021 eingereichten Hauptklage heißt es auf Seite 9 der Klageschrift davon abweichend:
[...] Eine Kopie dieser Vollmacht lag dem Schreiben bei, welches die Rechtsanwältin Frau Heilmann an Frau Nixdorf schickte. Das Schreiben wurde per Boten am 17.06.2019 an die Beklagte eigenhändig übergeben. [...]
Da es sich bei dem Zustellungsprotokoll um ein zentrales Beweismittel handelt, kommt die Frage auf, weswegen dieses Beweismittel nicht Teil der 150 Seiten langen Klage wurde. Dafür gibt es eine logische Erklärung: Erst im Mai ist klar geworden, dass das Landgericht die Frage nach der Täterschaft offen lässt. Über den Monat Juni hinweg kommunizierte Reinhard Fischer abwechselnd mit der Polizei, der Amtsanwaltschaft und der Generalstaatsanwaltschaft. Überall war angekündigt, dass "das Protokoll vorliegt". Eingereicht wurde das Protokoll entgegen der bloßen Ankündigung aber noch nicht. Reinhard Fischer konnte es erstmalig am 14.10.2021 bei der Amtsanwaltschaft zu den Akten geben. Wenn das Protokoll aber bereits im Juni vorgelegen haben soll, warum konnte es dann nicht sofort bzw. früher eingereicht werden? Sicherlich musste das gefälschte Protokoll erst zusammengebaut, mit einiger Arglist besprochen und abgesichert, und schließlich mit der Unterstützung des Kurierfahrers Kittelmann "gerichtsfest" unterzeichnet werden.
Klaus Kittelmann wurde, nachdem wir eine erweiterte Melderegisterauskunft über ihn bekamen, mit den Begebenheiten konfrontiert und persönlich angeschrieben. Die Version des Protokolls, die wir bei der Amtsanwaltschaft gesehen und abfotografiert haben, war unserem Schreiben beigefügt. Klaus Kittelmann entschied sich aber dazu, uns nicht zu antworten und auch keinerlei Auskunft über das Protokoll zu geben. Er schwieg einfach vollständig. Klaus Kittelmann kann später also nicht mehr behaupten, von dem Protokoll und seinen persönlichen Daten darauf nichts gewusst zu haben.

MITTEILUNG
Zustellungsprotokoll; Brief vom 27. Oktober 2021
[...] Sehr geehrter Herr Kittelmann,

Ihr Name ist mir heute im Rahmen einer Akteneinsicht bei der Amtsanwaltschaft Berlin bekannt geworden. Mit Erstaunen habe ich zur Kenntnis genommen, dass Sie am 17.06.2021 (sic! gemeint ist 2019) bei mir auf dem Friedhof gewesen sein und mir ein Schreiben der Rechtsanwältin Heilmann persönlich übergeben haben wollen. Nachträglich sendeten Sie diesen als Anlage beigefügten Zustellungsbericht, in dem Sie die eigenhändige Übergabe als Option ankreuzten und persönlich unterzeichneten.

Mir liegt außerdem ein Originalbotenprotokoll des messenger Dienstes vor, aus dem keinerlei von mir geleistete Unterschrift hervorgeht, die aber laut messenger AGB im Jahr 2019 für die rechtswirksame persönliche Zustellung noch notwendig gewesen wäre. Dieses Botenprotokoll wurde mir im Januar dieses Jahres auf meine Bitte hin übersandt. Zweck der Übersendung ist die Aufklärung eines Hausfriedensbruches, der sich in meinen gemieteten Wohn- und Geschäftsräumen ereignet hat. Die dafür infrage kommende Person leugnet den Vorgang aber vehement. Diesbezüglich wird eine gerichtliche Auseinandersetzung am Landgericht Berlin geführt, innerhalb derer wir durch die heutigen Erkenntnisse beantragen werden, dass das Gericht Sie als zu beeidigenden Zeugen lädt und befragt.

Wenn Sie sich in dem uns vorliegenden Zustellungsprotokoll nicht wiedererkennen bzw. Ihnen davon abweichende Umstände bekannt sind, bitten wir um kurzfristige Mitteilung und Aufklärung. Es gibt ernstliche Zweifel an der Echtheit dieses Protokolls. Schon jetzt bedanke ich mich für Ihre Mitwirkung. [...]
Hier nun die Version, die mit Schriftsatz von Fischer/Epping am 27. Dezember 2021 beim Landgericht Berlin aktenkundig geworden ist:
Das Schreiben ist so gleißend hell und in seiner Natürlichkeit verstümmelt, dass empfohlen wird, eine Sonnenbrille aufzusetzen
Amtsanwaltschaft
Aus der Akteneinsicht bei der Amtsanwaltschaft ergab sich eine Version des Zustellungsprotokolls, bei der bleibende Augenschäden nicht zu befürchten waren. Sichtlich wurde eine "Kopie" des damals an Beate Heilmann zurückgesandten Protokolls eingereicht, denn das "Original" soll ja Blau beschrieben sein, wie sich aus der Version am Landgericht ergibt. Nun überlegen wir Folgendes: Klaus Kittelmann steht vor der Tür und überreicht ein Schreiben. Anschließend nimmt er die Vorlage von Beate Heilmann zur Hand, füllt sie aus und unterschreibt sie. Anschließend, da sie ja per Post an Beate Heilmann zurückadressiert werden soll, faltet Klaus Kittelmann das Protokoll, gibt es in einen Umschlag, klebt eine Briefmarke drauf und wirft es in den Postkasten. An dieser Stelle kann nur wiederholt werden, dass es dann natürliche Spuren an dem Schreiben geben muss, etwa Falz- oder Knickkanten, sonstige Unebenheiten durch Gebrauch oder zumindest eine Eingangsnotiz der Kanzlei von Beate Heilmann. Wenn hingegen die richtigen Rollscheine bzw. Zustellnachweise ihres Dienstanbieters nicht gereicht haben sollen (auf die kommen wir im dritten Teil unserer Ausstellung zu sprechen) und Beate Heilmann es für wichtig fand, dass ein eigenes (zusätzliches) Zustellungsprotokoll entsteht und an sie zurückgeschickt wird, warum gibt es dann keinen aktensicheren Eingangsvermerk? 
Betont werden soll auch noch einmal, dass das Zustellungsprotokoll ja angeblich analog, also per Post an Beate Heilmann zurückgeschickt wurde, so gibt es auch ihre vermeintliche Vorlage vor. Als Reinhard Fischer das Zauberprotokoll am 14.10.2021 bei der Amtsanwaltschaft einreichte, schreibt er aber:
[...] Ferner sende ich Ihnen einen Ausdruck des Zustellungsprotokolls des strittigen Schreibens der Rechtsanwältin Heilmann vom 14.06.2019 an Frau Nixdorf. [...] Sie erhalten neben dem Ausdruck eine Version, in der Nachname und Adresse des Boten geschwärzt sind."
Das ist nun interessant: Einen "Ausdruck" kann es gar nicht geben, denn ein Ausdruck entsteht nur anhand einer elektronischen Vorlage. Das Zustellungsprotokoll wurde aber angeblich per Post an Beate Heilmann geschickt, diese könnte sie zwar digitalisiert haben, dann wäre es ja aber noch viel einfacher gewesen, sofort unterstützend an der Aufklärung des riesigen Missverständnisses HAUSFRIEDENSBRUCH mitzuwirken und absolut konkrete Auskünfte zu geben. Insbesondere an Reinhard Fischer, der im Dezember 2020 bei ihr anfragte. 
Hat Beate Heilmann etwa ihre ganze Festplatte ausgebaut und diese, wie ihre Akteninhalte, an den weiterführenden unbekannten Kirchenanwalt geschickt, der unerreichbar gewesen ist und keine Auskünfte erteilen konnte? Hat Beate Heilmann möglicherweise mit Partitionen ihrer Festplatte gehandelt, diese verbrannt oder eingebuddelt, dass sie an die Druckversion des Zauberprotokolls nicht mehr gelangen konnte?
Logisch ist: Es kann keine elektronische Version gegeben haben, denn auf die hätte sofort zugegriffen werden können. Wenn aber keine elektronische Version vorliegt, wie kann Reinhard Fischer dann von "Ausdruck" sprechen?
Und warum sieht die bei der Amtsanwaltschaft eingereichte (kopierte) Variante des Protokolls aus wie gebügelt? Keine einzige Knick- oder Falzkante. Keine sonstigen natürlichen Spuren. Das Hochleistungsbügeleisen von Fischer/Epping/Heilmann hat alles geplättet. 
Wir präsentieren das nächste Exponat unserer Ausstellung "The Liars Exhibition":
Teil 3 unserer Ausstellung "The Liars Exhibition" entsteht in einem neuen Artikel.
Die Trilogie wäre dann vollständig. 
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