Im letzten Teil unserer Ausstellungstrilogie widmen wir uns einiger verräterischer Merkmale und Fehler, die nur betrügerischen Dummköpfen unterlaufen können.
Abgesehen davon, dass die zu Gericht und der Amtsanwaltschaft gereichten Varianten des Zustellungsprotokolls keinerlei natürliche Spuren aufweisen, bspw. Falzkanten, Abriebe oder händische Spuren, auch keinen anwaltlichen Eingangsvermerk, fallen uns im Detail liegende Fehler sowie linguistische und logistische Ungereimtheiten auf.
Last but not least Lügen
1.)
Man stelle sich eine gefestigte Wortgruppe bzw. Formulierung vor, die sich über Jahre hinweg analog und im Internet manifestiert hat. Beispielhaft: Der Polizeipräsident in Berlin
Sicherlich wird dann keine Briefvorlage in den Umlauf gehen, auf der es heißt "In Berlin der Polizeipräsident".
Genau so ist es mit Beate Heilmann und ihrer seit vielen Jahren existenten Kanzlei "Heilmann Kühnlein Rechtsanwälte" aber passiert. Dazu der Hinweis, dass es vor ca. 2 Jahren zu einer Restrukturierung der Kanzlei kam, folglich treten die Rechtsanwälte seit geraumer Zeit zu dritt unter Heilmann Geyer Kühnlein Rechtsanwälte auf. 
2019 hieß Beate Heilmanns Kanzlei aber noch Heilmann Kühnlein Rechtsanwälte. So geht es nahezu aus allen Interneteinträgen und insbesondere aus dem kanzleieigenen Briefbogen hervor. "Heilmann Kühnlein Rechtsanwälte" hat sich über die Jahre manifestiert.
Die Frage lautet: Wie kann dann eine Protokollvorlage in den Umlauf gehen, auf der ausnahmslos "Rechtsanwälte Heilmann Kühnlein" steht?
Dieses besondere Phänomen erklärt sich wie folgt: Die bisher einzige Person in dem Setting Fischer/Epping/Heilmann, die exakt Rechtsanwälte Heilmann Kühnlein geschrieben hat, ist Rechtsanwalt Michael Epping in persona.
Wir präsentieren​​​​​​ dieses Detail aus dem Schriftsatz von Michael Epping, den er im Auftrag Reinhard Fischers am 27. Dezember 2021 beim Landgericht Berlin eingereicht hat: 
[...] Beweisangebot: Zeugnis der Frau Rechtsanwältin Heilmann, zu laden über Rechtsanwälte Heilmann Kühnlein [...]
Michael Epping hat in diesem Schriftsatz auch intensiv darüber nachgedacht, welches lebende Wesen am 14. Juni 2019 den Hausfriedensbruch begangen haben könnte, wenn sein Mandant es nicht gewesen sein möchte. Dazu bietet Michael Epping, wie wir im Exponat sehen können, diese Erklärung an:
[...] Vielleicht war es ein Paketbote mit einem Amazon-Paket oder wer oder was auch immer [...]

2.)
Zum Thema Vollmacht

An mindestens drei Stellen in all den Instanzen, in denen wir uns befinden oder befunden haben, gerichtlich wie außergerichtlich, heißt es wie folgt:
a.) Eilantrag von Fischer/Epping vom 22. Dezember 2020
Eine Kopie dieser Vollmacht lag dem Schreiben bei, welches die Rechtsanwältin Frau Heilmann am 14.06.2019 an Frau Nixdorf schickte.

b.) Fischers Schreiben an die Generalstaatsanwaltschaft vom 24. Juni 2021; die erste Seite dieses Schreibens wurde kürzlich bei uns auf fischerrr.de veröffentlicht
Diesem Schreiben lag eine Kopie der von mir ausgestellten Vollmacht bei.

c.) In der ca. 150 Seiten langen Klage vom 01. Juli 2021 heißt es im Schriftsatz Fischer/Epping auf Seite 9
Eine Kopie dieser Vollmacht lag dem Schreiben bei, welches die Rechtsanwältin Frau Heilmann an Frau Nixdorf schickte.

Erklärung zur Lüge
Vergegenwärtigen wir uns nun noch einmal eines der Exponate, das das Zustellungsprotokoll und seinen Inhalt zeigt (wie gesagt, zeitlich ab Oktober 2021 durch Fischer/Epping/Heilmann in die Prozesse eingeführt), im Fließtext heißt es dort jedenfalls:
Heute habe ich [...] das Original [...] des Schreibens nebst Originalvollmacht [...] eigenhändig [...] übergeben.
Anhand von gesichteten und uns vorliegenden Dokumenten enden die Hinweise auf die "Kopie der Vollmacht" bereits im August 2021. In einem Brief von Reinhard Fischer an die Generalstaatsanwaltschaft vom 02.08.2021 ist von der Vollmacht bzw. von der Kopie der Vollmacht keine Rede mehr. Im Schriftsatz an das Kammergericht Berlin vom 25. Oktober 2021 wird die Vollmacht im Fließtext gar nicht erwähnt. Kann sie ja auch nicht, wenn dem Senat ein Zustellungsprotokoll eingereicht wird, das den vorherigen Vorträgen in der Akte deutlich widerspricht. Gleiches erleben wir im Schriftsatz vom 27. Dezember 2021 an das Landgericht Tegeler Weg, auch dort wird lediglich das Protokoll ohne weiteren Hinweis zur Vollmacht eingereicht. Monate zuvor, mit taggenauer Schriftsatzeinreichung vom 01. Juli 2021, erklärten Fischer/Epping der Kammer aber noch, dass eine Kopie der Vollmacht dem Schreiben vom 17. Juni 2019 beilag (S. 9 der Klageschrift). 
Das ist schon doof, wenn Fischer/Epping ein halbes Jahr später der Kammer ein Zauberprotokoll einreichen, aus dem für jeden sichtbar hervorgeht, dass dem streitgegenständlichen Schreiben eine Originalvollmacht und doch keine Kopie der Vollmacht beigelegen haben soll.
Aus psychologischer Sicht
Im Schriftsatz von Fischer/Epping an das Landgericht Berlin fällt uns noch eine Besonderheit auf, die wir gleichermaßen veröffentlichen möchten. Dieses Detail ist deshalb so besonders, weil noch nirgends behauptet oder besprochen wurde, weder on- noch offline, wie das Schreiben überhaupt in die Hände von Reinhard Fischer gelangt sein könnte. Wer sich aber aus potentieller Tätersicht darüber Gedanken macht und diese denkbare Möglichkeit gleichwohl ausschließen möchte, erklärt dem erkennenden Gericht genau das:
Der Kläger hat das Schreiben auch nicht von der benannten Zeugin abgeholt.
Mit "Zeugin" ist Beate Heilmann gemeint.
Unser zugehöriges Exponat mit dem Blick für Details:
Die Methode Fischer/Epping
Verkürzen, unterschlagen, verdrehen.
Reinhard Fischer hat gegenüber den Strafverfolgungsbehörden verkürzt und damit aus unserer Sicht unstatthaft unter Weglassung wesentlicher Fakten das Folgende vorgetragen:
Frau Nixdorf hat an Eides statt erklärt, dass am 14.06.2019 ein großer, schlaksiger Mann mit Hemd ihre Räume für wenige Sekunden betreten habe. Neun Wochen nach dem Vorfall will sie realisiert haben, dass ich diese Person gewesen seien (sic!) müsse.
Aus der Eidesstattlichen Versicherung, die auch Reinhard Fischer vorliegt, ergeben sich stattdessen die folgenden Informationen:
Ich erkannte sodann eine große und eher schlaksige Gestalt, einen Mann mit einer Körpergröße von ca. 1,80 bis 1,90 m. [...] Der Mann, der mein Haus ohne Zustimmung am 14.06.2019 betreten hat, wirkte auf mich wie ein Akademiker. Er trug ein Hemd ohne Krawatte und eine dunkle Hose. Sein Haar war gräulich und dazu trug er eine Brille und eine Uhr mit dunklem Band am linken Arm. Ich kann mich daran noch erinnern, weil mein Blick trotz der Kürze noch Zeit hatte diese Gestalt „zu scannen“.
Philosophie
In unserer gemütlichen Kirche auf dem Luisenfriedhof II ist es uns wichtig, den Dingen auf den Grund zu gehen. In unserer dreiteiligen Ausstellung "The Liars Exhibition" berichten wir auch über firmeneigene Protokolle des messenger Dienstanbieters, wie bereits einige Monate zuvor in einem anderen unserer Artikel, dort aber weniger griffig und anschaulich und auch nicht mit dem Kenntnisstand von heute. Wir haben diese Protokolle, an die wir durch progressive Recherche und mit etwas Glück gelangen konnten, für die aktuellen Ausstellungszwecke ebenfalls fachmännisch gerahmt, geleimt und geölt. 
Dazu unsere sorgfältige Erklärung: Am 14. Januar 2021 riefen wir das Büro des messenger Kurierdienstes in Berlin an und erkundigten uns nach Schreiben, die uns 2019 als Abmahnung zugestellt wurden. Das erste Schreiben wurde uns persönlich und ohne Einsatz eines Kuriers überbracht, wir wollten folglich gerne die Bestätigung darüber haben, dass am 14. Juni 2019 gar keine Tour stattgefunden haben kann. Dieser Fakt wurde uns sogleich elektronisch per E-Mail bestätigt:
Am 14.06.2019 erfolgte keine Sendung von der Katharinenstraße 18, Heilmann Kühnlein RA an Frau Nixdorf
Beate Heilmann schickte am 26. August 2019 eine zweite Abmahnung, diese wurde auch wahrnehmbar durch einen Fahrradkurier zugestellt. Diese Tour wollten wir gerne positiv bestätigt haben. Die freundliche Servicemitarbeiterin übersandte uns kurz darauf den Nachweis über die Tour mittels eines beim messenger Kurierdienst gespeicherten Botenprotokolls. Bei der Ausgabe aus der messenger Datenbank wird das Dokument mit Statusreport überschrieben. Näher dran als am Ausführenden kann die Information logischerweise nicht sein. Die Abmahnung vom 26.08.2019, die uns persönlich gegen Unterschrift durch den Fahrer übergeben wurde, kann sicher mithilfe des zugehörigen Botenprotokolls nachgewiesen werden. Das Botenprotokoll trägt die Auftragsdaten uns insbesondere die persönliche Unterschrift des Empfängers. Die Unterschrift bürgt, so geben die messenger AGB es vor, für die pers. Entgegennahme. 
Die bereitgestellte Fassung der AGB geht zeitlich auf Mai 2019 zurück. In dem Abschnitt 4.3 heißt es:
4.3. Als Abliefernachweis gelten der Ausdruck der Reproduktion der in digitalisierter Form
vorliegenden Unterschrift der Empfangsperson sowie ggf. der von ihr unterzeichnete Rollkartenabschnitt.
Über jeden Zweifel erhaben ist die Kundennummer von Beate Heilmann, die wir aus Datenschutzgründen an drei Stellen unkenntlich gemacht haben. Am Abfragetag 14.01.2021 konnten wir im Protokoll eine Kundennummer ablesen, die mit 6 anfängt und mit 8 wieder aufhört. Vollständig sichtbar ist die Auftragsnummer.
Hier nun der Nachweis darüber, dass das zweite Schreiben am 26. August 2019 durch einen Kurier zugestellt und persönlich gegen Unterschrift angenommen wurde. Die Unterschrift stammt von der Empfängerin des Schreibens und bürgt für die Annahme in persona.​​​​​​​
Ob dieser Kurierfahrer auch ein spezielles und zusätzliches Zustellungsprotokoll aus dem Hause Heilmann Kühnlein unterzeichnen musste?
Im Zuge der Nachforschungen am Abend des 14.01.2021 durften wir auch erfahren, dass uns am 17.06.2019 still ein Schreiben in den Briefkasten geworfen wurde. Eine persönliche Übergabe, wie von Fischer/Epping/Heilmann behauptet, hat es unter keinen seriösen Umständen gegeben, denn dann würde das Botenprotokoll die persönliche Unterschrift der Empfängerin tragen. Da aber am 17.06.2019 nichts persönlich angenommen, sondern lediglich in der Mittagszeit der Briefkasten geleert wurde, kann sich folglich auch keinerlei Unterschrift ergeben haben.
Wir zeigen hier den Statusreport vom 17. Juni 2019:
Ein weiteres Detail, das einem aufmerksamen Betrachter i.d.R. auffällt: Im ersten Statusreport mit der persönlichen Unterschrift der Empfängerin befindet sich unter der Unterschrift der Name des Annehmenden, dort steht folglich "Fr. Nixdorf". Gleiches befindet sich in der Zeile, die mit "Bemerkung" überschrieben ist. Diese Zeile kann sich nur mit Bemerkungen füllen, sobald die Ware ausgeliefert und ein Hinweis dazu angelegt wurde, was im ersten Fall um 10:31 Uhr der Fall war. Hätte ein Mann aus der Familie Nixdorf das Schreiben angenommen, würde dort jedenfalls ein "Hr. Nixdorf" zu sehen sein. 
Ganz anders im Protokoll vom 17. Juni 2019, bei dem es lediglich zu einem stillen Briefkasteneinwurf kam. Dort befindet sich unter dem Feld für die Unterschrift sowie in der Zeile für Bemerkungen lediglich das Wort "Nixdorf", das als solches vor Ort auf dem Briefkasten, also einem geschlechtslosen Gegenstand, steht. 
Es ist bezeichnend, dass Fischer/Epping/Heilmann ausgerechnet diese Botenprotokolle, die direkt vom messenger Kurierdienst stammen, weder bei Gericht noch bei den Amts/General- oder Staatsanwaltschaften einreichen wollten. 
Wir, als Nicht-Accountinhaber, müssen folglich dafür sorgen, dass diese Protokolle (+ AGB), die eine völlig andere Sprache als das zurechtgebastelte, inkontinente Protokoll von Fischer/Epping/Heilmann aufweisen, bei den Gerichten aktenkundig werden und einer rechtswirksamen Einreichung unterliegen. Eingereicht sind sie seit Ende Oktober 2021 im Zuge der Widerklage gegen Reinhard Fischer allemal.
Die Prozesse am Kammergericht und Landgericht sind im vollen Gange.
Unsere Finissage beinhaltet ein musikalisches Werk. Es stammt aus dem Album "Truth Is A Beautiful Thing" von London Grammar und ist eine Interpretation der Bitter Sweet Symphony.
© MC.N
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